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Tipps für den Wanderer

Achtung! Mit Ausnahme der äußereren Kammgebiete, ist es im Val Grande nahezu unmöglich, das Mobiltelefon zu benutzen

Wegen der Eigenheit des Parks als wildes und unzugängliches Gebiets muss die Begehung der Wanderwege, von denen einige schwierig, gefährlich und noch nicht markiert sind, vor allem seitens derjenigen, die das Tal nicht kennen, mit äußerster Vorsicht und in Begleitung von Experten erfolgen (Offizielle Parkführer, Bergführer und anerkannte Naturbegleiter). Es wird daher empfohlen, nie die markierten Wanderwege zu verlassen.

Folgendes ist zu beachten:

  1. Die geplante Wanderung ist vorab anhand der topografischen Karte zu erforschen, wobei die eigenen Fähigkeiten der gewählten Route anzupassen sind. Als aktualisierte topografische Karte wird die offizielle Wanderkarte des Nationalparks Val Grande 1. Ausgabe 2015, Maßstab 1:30.000 empfohlen (zu erwerben im emporio.parks.it/index.php?manufacturers_id=79)

  2. Man muss sich im Voraus über die Wetterbedingungen informieren durch Einsichtnahme der entsprechenden Informationsblätter des Schweizer Instituts für Meteorologie Tel. +0041-848800162, www.meteosvizzera.admin.ch/web/it.html oder des Geophysischen Zentrums der Voralpen, Tel. +39 0332/235491, www.astrogeo.va.it/meteo.htm. Bei starken Regenfällen ist das Risiko von Sturzfluten sehr hoch!

  3. Bei Unfällen den medizinischen Notdienst unter der Nr. "118" anrufen. Die Einsatzzentrale wird antworten und die Nationale Berg- und Höhlenrettung alarmieren (Präventionshinweise unter www.soccorsoalpinovaldossola.it). Beim Notruf daran denken, diese vier grundlegenden Fragen zu beantworten: wer ist beteiligt, wie, wo und um wieviel Uhr ist der Unfall passiert.

  4. Die Biwaks des Parks sind alte Hütten, die für Beherbergungszwecke wiederhergestellt wurden. Es handelt sich um nicht verwaltete Einrichtungen, die immer geöffnet sind (außer dem Biwak Pian Vadà, Aushändigung des Schlüssels bei der Parkbehörde nach vorheriger Buchung); alle verfügen über einen Holzofen zum Heizen und für die Essenszubereitung. Das Holz ist sparsam zu verbrauchen, wobei auch an diejenigen gedacht werden sollte, die anschließend kommen und um sicherzustellen, dass genug Holz vorrätig ist für die Benutzung des Biwaks an Regentagen oder in den kälteren Monaten. Wo die Möglichkeit besteht, bitten wir außerdem, zum Holzvorrat beizutragen und im Wald auf dem Boden liegende Äste und Stämme zu sammeln und ins Biwak zu bringen, um eine Mindestmenge an trockenem Holz zu gewährleisten. Man benötigt einen Schlafsack für die Nacht, Nahrungsmittel und, wo nicht vorhanden, Wasser. Die nächstliegenden Quellen sind in den einzelnen Biwaks angegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verfügbarkeit von Wasser, die von der Wassermenge der Quelle abhängt, nicht immer gewährleistet ist.

  5. Im Nationalpark Val Grande sind die Tiere geschützt, bitte stört sie nicht. Kontrolliertes Angeln ist erlaubt, soweit es nicht mit der Forellen-Bevölkerung interferiert. Die Verordnung ist bei den Carabinieri Parks - Abteilung P.N. "Val Grande" verfügbar. Die Blumen sind ein Reichtum, der zu schützen ist; bitte pflückt sie nicht.

  6. Nur Gebietsansässige und Grundstückseigentümer dürfen für ihre lokalen Wirtschaftstätigkeiten, die der Landschaft und der Bergwirtschaft zugrunde liegen, Pilze und Waldfrüchte sammeln und Holz hacken (für die Vorschriften bitte die Carabinieri Parks - Abteilung P.N. "Val Grande" kontaktieren).


Anordnungen oder Hinweise auf Durchgangsverbote

Es wird darauf hingewiesen, das auf den nachfolgenden Wanderwegen der Durchgang aufgrund der von der zuständigen Behörde ergangenen Entscheidungen oder wegen Erdrutsches untersagt ist. Die Parkbehörde muss daher dem Wanderer von der Begehung der besagten Wanderwege abraten.

  • Der Wanderweg Ponte Casletto-Ponte di Velina ist WEGEN ERDRUTSCH UNTERBROCHEN (auch vor dem Erdrutsch riet die Parkbehörde in Anbetracht des Gefährlichkeitsgrads von der Begehung ab). Um Ponte di Velina zu erreichen, bleibt daher die Strecke Orvegugno-Scellina-Kreuzung unter Basseno-Ponte Velina oder die Strecke Cicogna-Cascè-Montuzza-Velina-Ponte di Velina begehbar.
  • Es wird nachdrücklich von der Begehung des Wanderweges Orfalecchio-Arca-In la Piana abgeraten angesichts der Gefährlichkeit und der Ungewissheit der Strecke.

  • Der Naturpfad "Il sentiero geologico" (der geologische Pfad) ist teilweise wegen eines Erdrutsches für den Durchgang von Fußgängern gesperrtPDF Beschluss der Gemeinde Vogogna). 

Corte Buè und im Hintergrund der Berg Pedum
Corte Buè und im Hintergrund der Berg Pedum
(photo von: Fabio Copiatti)
Wandern im Park
Wandern im Park
(photo von: Archivio Parco Nazionale Val Grande)
Wandern im Park
Wandern im Park
(photo von: Archivio Parco Nazionale Val Grande)
Biwak Scaredi
Biwak Scaredi
(photo von: Fabio Copiatti)
Das gewundene Fließen des Flusses Valgrande
Das gewundene Fließen des Flusses Valgrande
(photo von: Giancarlo Parazzoli)
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